KOMPETENZ WORK

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Die indirekte Rede

Kapitel 4: Die indirekte Rede

Allgemeines

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Eine Äußerung (in Form eines Aussage-, Imperativ- oder Fragesatzes) kann direkt wiedergegeben werden, d. h. in Anführungszeichen:

1. Jacques dit: « J’ai mal à la tête. »

2. Jacques dit: « Venez me chercher à huit heures! »

3. Jacques demande: « Venez-vous me prendre en voiture? »

oder indirekt, wobei die Äußerung nunmehr Teil eines Satzes (Satzglied) ist und durch ein Verbindungselement (que für Aussage- und Imperativsätze, Fragewort für Fragesätze) in diesen Satz integriert wird:

4. Jacques dit qu’il a mal à la tête.
5. Jacques dit qu’on vienne le chercher à huit heures.
6. Jacques demande si on vient le prendre en voiture.
7. Jacques demande quand on vient le chercher.

Was für die eigentliche indirekte Rede gilt, gilt aber auch allgemein für die Wiedergabe eines Gedankens (einer Meinung, einer Erinnerung, eines Wunsches, usw.), die nicht bzw. nicht immer direkt erfolgen kann, z. B.:

8. Jacques croit qu’il va tomber malade.
9. Jacques se souvient qu’il a promis de passer chez Alain.

Das Prinzip der Zeitenfolge ist hier dasselbe wie in der eigentlichen indirekten Rede, z. B.:

10. Jacques a dit qu’il avait mal à la tête.
11. Jacques a cru qu’il allait tomber malade.


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Was die Zeit des Hauptverbs angeht (= das Verb, das die indirekte Rede einleitet), gibt es zwei Möglichkeiten:

a) entweder steht das Hauptverb in einer Zeit der NICHT-VERGANGENHEIT
(Gegenwart oder Zukunft), z. B.:

elle explique que … = jetzt

elle expliquera que … = später

elle expliquerait que … = jetzt oder später

si elle expliquait que … = jetzt oder später

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